Lena Bölling und Suna Erdöl: Fahrt zum Heine-Institut Düsseldorf mit dem Deutsch-LK

Hinfahrt (Lena)
Am 10. November 2021 sind wir mit unserem Deutsch-LK und Herrn Ahrens nach Düsseldorf in das Heinrich-Heine-Institut gefahren. Unser Thema im Unterricht war Reiselyrik und dadurch haben wir mit viele Werken von Heinrich Heine gearbeitet. Nach zwei Jahren Coronapause durften wir dann endlich wieder einen Ausflug machen. Um 10:00 Uhr haben wir uns mit unserem Kurs und Herrn Ahrens bei McDonalds am Mülheimer Hauptbahnhof getroffen. Nach einem Corona–Test ging es dann zum Gleis und wir sind mit dem Zug nach Düsseldorf gefahren. Wir haben glücklicherweise sogar Sitzplätze bekommen. Am Düsseldorfer Hauptbahnhof angekommen, ging es dann zu Fuß ca. 15 Minuten durch die Stadt zum Museum. Ein schönes Herbstwetter mit blauem Himmel und Sonne hat uns begleitet. Am Museum angekommen haben uns die Mitarbeiter freundlich empfangen und unsere Corona-Impfnachweise überprüft und unser Kurs wurde in zwei Hälften geteilt. Die eine Gruppe war zuerst in dem Museum und die andere hat eine Stadtführung bekommen, mit dem Ziel das Leben von Heinrich Heine zu verstehen und in Teilen nachzuerleben.
Museum (Suna)
Zunächst einmal haben sich alle im Kreis um die Museumsführerin gestellt, die sich vorstellte und uns nach oben zu der richtigen Ausstellung führte. Zu Beginn wies sie uns extra auf die Klappstühle hin, die es gab, da es wohl doch anstrengend werden kann die ganze Zeit zu stehen.
Dann waren wir schon im ersten Raum und wurden erstmal über Heine selber aufgeklärt. Wer war er? Was hat ihn so berühmt gemacht? Natürlich haben wir alle diese Fragen beantworten können, da wir im Unterricht die beste Vorbereitung mit Herrn Ahrens hatten. Im Raum gab es viele und auch echte Andenken Heines. Etwas seltsam erschien es mir, dass wir ein Bild von Heines Cousine angeschaut haben, bis uns erzählt wurde, dass er sie liebte und sie ihm dem Laufpass gegeben hatte.
Auch im zweiten Raum, in dem es schon anstrengender wurde zu stehen, haben wir uns den Familienstammbaum Heines angeschaut und besprochen. Es gab wohl doch mehr über Heine zu wissen als gedacht. Auch konnten wir einen Blick auf seine echte Schreibfeder erhaschen.
Dann waren wir auch schon im folgenden Raum, wo wir uns zwei Gedichte angehört und besprochen haben. Besprochen heißt: Eine Mini-Analyse, ganz wie im LK-Unterricht.
Dadurch, dass wir in jedem Raum ziemlich lang stehengeblieben sind, wurde es auch immer schwerer sich zu konzentrieren, da die Füße langsam schlapp gemacht haben. Doch wir sind LK-Schüler, die dies doch verkraften konnten.
Dann folgte auch schon der letzte Raum, der eine kleine, gemütliche Zusammenstellung enthielt und Heines Entwicklung im Ganzen gezeigt hat. Bemerkenswert: Heine hat sich zu Beginn seiner Karriere in einen Raum voller Dichter begeben und dort seine Gedichte vorgetragen, woraufhin ihm gesagt wurde, er habe Talent.
Danach war die Führung schon vorbei und wir durften unten im Museum noch in einige Räume gehen und sie uns genauer ansehen. Dann erschien schon die andere Gruppe und wir durften auch an die frische Luft und durch das schöne Düsseldorf laufen.
Stadt-Tour (Lena)
Es war sehr interessant der Museumsführerin zuzuhören, und auch wenn man sehr viele Informationen auf einmal bekommen hat, wurde es ganz und gar nicht langweilig. Nachdem wir alles über das Leben von Heinrich Heine erfahren hatten, konnten wir draußen unser Wissen anwenden, da es zuerst zu einem Heinrich-Heine-Denkmal ging. In einem Park wurde hier das Leben des Dichters abstrakt mit Symbolen dargestellt.
Unsere Aufgabe war es, die Bedeutung der Symbole zu finden, um das Denkmal zu deuten. Ich finde es sehr interessant, wie so eine Kunst entsteht. Zuerst stand ich vor diesem Metallgebilde, habe die Symbole kaum erkannt und gar nicht verstanden, was das alles mit dem „entlaufenen Romantiker“ Heine zu tun haben sollte. Doch als ich es mir genauer angeguckt und die Bedeutung der Symbole nach und nach verstanden habe, schien es mir eine große Kunst Heines Leben in einem Gebilde indirekt zu veranschaulichen.
Danach sind wir zu der alten Schule von Heinrich Heine gelaufen. Es war sehr schön, dass man das theoretische Wissen, das man über den Dichter in dem Museum gelernt hatte, nun in der realen Welt sehen und nachvollziehen konnte. Ich konnte mich sehr gut in die Zeit versetzen und habe mir vorgestellt, wie der kleine Heine morgens durch die Stadt gelaufen ist, um zur Schule zu kommen. Vor dem Kreuz, das in der Schule hängt, hat er oft gekniet und gebetet, dass er alle Lateinverben konjugieren kann, damit er keine Schläge von dem Lehrer bekommt. Die alte Schule ist heute ein Restaurant.
Überall in der Stadt hat es auf einmal nach Essen gerochen und ich glaube, ich war nicht die einzige, die Hunger bekommen hat. Erst einmal ging es dann weiter zur Rheinpromenade. Hier sind wir sonst öfters abends mit Freunden. Doch jetzt war es wirklich spannend, mit der Schule die Stadt von einer anderen Seite zu sehen. Der Rhein hatte für Heinrich Heine eine große Bedeutung, die man auch in seinen Werken wie ,,Die Loreley’’ erkennen kann.
Weiter ging es durch die Altstadt zu seinem Geburtshaus. Heute ist dieses Haus ein Bücherladen. Das war sicherlich in Heines Sinne, dass sein Haus der Kreativität und Bildung dient. Außerdem liebte er das fröhliche Leben und ist gerne mit seiner Frau Essen gegangen. Die heutige Altstadt ist für ihre Restaurants, Bars und Discotheken bekannt und mittendrin spielt Heinrich Heine eine Rolle. Als wir da standen, habe ich versucht, mir die Stadt vor 165 Jahren vorzustellen. Wie die Häuser wohl aussahen, wie die Stimmung in der Gesellschaft war und wie die Menschen gelebt haben? Die reale Stadt im Jetzt mit meinen Vorstellungen aus der Vergangenheit zu vergleichen, war sehr spannend. Wie sich das alles verändert hat, von der Einstellung der Menschen zum Leben und die Stadt an sich. Ich glaube nicht, dass es 1797 bei der Geburt von Heine einen Dönerladen neben seinem Haus gab. Bei der ganzen Stadttour habe ich mein Vorstellungs- und Einfühlungsvermögen genutzt, um mich in das Leben des Dichters zu versetzen. Wie hat Heine wohl mit seinen Freunden vor seinem Haus gespielt? Wie sahen die Häuser und die Straßen zu dieser Zeit aus? Was waren Heines Sorgen? Was hat ihn zum Schreiben inspiriert und womit hat er seine Heimat verbunden?
Der letzte Stopp war auf dem Marktplatz. Hier gab es eine Statue zu sehen, die aus Silber besteht. Einer Sage nach ist das Silber während des Baus der Statue ausgegangen, sodass Silberlöffel aus den Haushalten eingesammelt wurden, um die Statue zu vervollständigen. Der kleine Heinrich hatte sich gefragt wieviel Käsekuchen man von den ganzen Silberlöffeln hätte essen können. Ich habe mich gefragt, welche Geräusche früher auf dem Marktplatz zu hören waren, wie die Frauen auf dem Markt das Essen für ihre Familie einkauften. Und dann habe ich mir Heine vorgestellt, wie er in dem Getümmel des Marktes, genau da wo wir auch standen, zu der Statue hochgeblickt hat.
Dann ging es zum Museum zurück und wir haben uns mit unserem Kurs wieder getroffen. Eine Schülerin wollte unbedingt noch zu einem Laden, um etwas umzutauschen. Wir bekamen zehn Minuten Zeit und wir haben es geschafft. Danke, Herr Ahrens!
Jedoch war die ganze Eile umsonst, denn unser Zug ist ausgefallen.
Rückfahrt (Suna)
Die U-Bahn hätte nur vier Minuten gebraucht, was uns allerdings nicht geholfen hätte, da die deutsche Bahn, wie man sie kennt, einen Zugausfall hatte. Wir als Kurs haben die Situation natürlich erstmal eher weniger positiv aufgenommen, aber doch schnell einen anderen Zug gefunden.
Am Bahnhof angekommen hatten wir 15 Minuten Zeit rumzulaufen, bis wir uns dann am Gleis der Abfahrt getroffen haben. Die einen gingen zu Starbucks, die anderen in den DM-Markt und einige andere hatten Lust auf Edeka. Als wir uns im Anschluss wieder am Gleis getroffen und versammelt haben, haben wir uns schon gefreut, dass es nun nach Hause geht, doch auf einmal sahen wir unseren Zug auf einem anderen Gleis halten. Also hieß es die Treppen runtersprinten und ein Gleis später wieder hoch. Aber glücklicherweise haben wir es noch geschafft und uns gemeinsam Sitzplätze gesucht. Wir dachten, es wäre nur noch diese zwanzigminütige Zugfahrt, doch falsch gedacht. Da standen wir zwischen dem Düsseldorfer Flughafen und Duisburger Hauptbahnhof mindestens 25 Minuten auf den Schienen. Wir wurden langsam doch etwas ungeduldig. Aber nach einer ewig langen Fahrt sind wir endlich in Mülheim angekommen.
Also nochmal als ein kleines Fazit, der Ausflug war wirklich eine schöne Erfahrung. Der Gang durch die Altstadt war auch sehr schön gestaltet. Auch wenn meine Füße wirklich schlapp gemacht haben, war es ein schöner Tag.
 

 

 

 

Besondere Lernleistung

La Valse- un poèm chorégraphique (1906-1920)
 
Stell dir vor: Von weitem ertönt Musik... es klingt klassisch...tänzerisch...es erscheint ein nebliges Szenenbild. Unscharf erkennst du Figuren; Menschen die sich zu drehen scheinen, Paare, Walzer-Paare. Der Nebel verschwindet langsam und ein goldener Ballsaal im Wien des 19. Jahrhunderts erscheint. Die Paare tanzen und freuen sich. Hin und wieder scheint der Nebel wiederzukommen und schließlich wird eine neue Szenerie sichtbar. Ein Paar, dass sich zum Tanz auffordert, viele Menschen die die joie de vivre durchleben. Doch trotzdem scheint irgendetwas nicht ganz zu stimmen. Der Walzer verwandelt sich. Das Bild des Wiener Ballsaals scheint sich zu verändern. Ein apokalyptischer Krieg scheint den Tanz zu zerreißen. Er wird immer schneller, lauter und dissonanter. Der Walzer wird schließlich so schnell, dass er untanzbar scheint. Die Paare tanzen sich die Füße wund und drehen und drehen sich immer weiter bis schließlich alles zu einem brutalen Ende kommt.
 
Philippe Gang

Krupp-Exkursion nach Essen

Am Mittwoch, den 18.12.2019 sind wir mit unserem Geschichte-Lk und Herrn Dr. Ahrens und Herrn Güngör für einen Ausflug auf den Spuren der Krupps nach Essen gefahren. Wir haben uns um 8:45 Uhr am Mülheimer Hauptbahnhof getroffen und waren dann circa um 10:00 Uhr schon an der Villa Hügel, einer 8100 qm großen Villa, die 1873 fertig gestellt wurde und der Familie Krupp bis zum Jahre 1945 als Wohnsitz diente. Ab dem Zweiten Weltkrieg war sie mehr ein Repräsentationsstück der Familie, heute ist sie Eigentum der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung. Wir wurden durch die große Villa geführt, in der sehr viele Gemälde von Familienmitgliedern und anderen wichtigen Persönlichkeiten der Firma hängen, und konnten auch eigenständig das Haus betrachten. Anschließend haben wir auch einen Rundgang durch die Krupp-Ausstellung im Nebengebäude der Villa gemacht, in der wir sehen konnten, was Krupp alles produzierte, und die Geschichten dahinter.
Um ungefähr 12:00 Uhr haben wir dann einen Spaziergang durch die Krupp-Siedlung ,,Altenhof I" gemacht, in der alte und invalide Arbeiter von Krupp kostenlos mit ihren Familien wohnen durften. Wir haben auch ein Kurzreferat zu der Sozialpolitik Krupps gehört und noch mal bestätigt bekommen, was wir in der Villa Hügel gehört haben, nämlich dass sich Krupp sehr um die Arbeiter gekümmert hat. Dabei ging es der Unternehmerfamilie einerseits darum, Verantwortung für das Wohlergehen der Arbeiter zu übernehmen, andererseits wollte sie die Arbeiterschaft auch kontrollieren und von Politik, Streiks und Protesten fernhalten. Dann sind wir am Alfried Krupp Krankenhaus vorbeigelaufen, wo uns Herr Ahrens erzählt hat, dass es 1980 errichtet wurde und heute ein Lehrkrankenhaus der Universität Duisburg-Essen ist.
Um ca. 13:30 sind wir dann zum heutigen thyssenkrupp-Quartier gefahren. Als erstes haben wir beim Tiegelgussdenmal einen Kurzvortrag dazu gehört und erfahren, in welchen Schritten der Tiegelstahl in der ehemaligen Gussstahlfabrik von Krupp hergestellt wurde. Anschließend haben wir ein gemeinsames Foto dort gemacht. Wir haben uns die heutigen thyssenkrupp-Gebäude angesehen und auch dazu einen kurzen Vortrag zu der heutigen Strategie und Position des Konzerns gehört und erfahren, dass sie zum Beispiel auch Uboote für die Bundeswehr herstellen. Wir haben ein kleines Gespräch dazu geführt, was wir davon halten und was die Firma in Zukunft nicht herstellen sollte und wie sie ihre Produkte herstellen sollte.
Um 15:00 waren wir dann noch auf dem Essener Weihnachtsmarkt, wo wir alle ein Getränk spendiert bekommen haben und über die Exkursion gesprochen haben und dann fuhren wir auch langsam wieder zurück nach Mülheim.
 
Omid Sumo

Grubengold im Geschichtsunterricht

Besuch der Ausstellung „Das Zeitalter der Kohle. Eine Europäische Geschichte“ auf Zeche Zollverein, 2. Juli 2018
 
Unter dem Thema „Das Zeitalter der Kohle. Eine europäische Geschichte“ haben zwei Geschichtskurse der Q1 in Begleitung von Herrn Ahrens und Herrn Olbrich im Juli einen Ausflug nach Zeche Zollverein gemacht. Bei bestem Wetter kamen wir auf dem Gelände an und sind mit der alten noch erhaltenen Standseilbahn in die ehemalige Kokerei hochgefahren.
 
Schon eine Woche zuvor hatte uns einer der Ausstellungsmacher, der Geschichtsprofessor Franz-Josef Brüggemeier, in der Schule einen spannenden Einblick in das „Zeitalter der Kohle“ gegeben. Nun hat uns Herr Brüggemeier auch während unseres Besuches auf Zeche Zollverein begleitet.  
 
Die Ausstellung hat viele unterschiedliche Einblicke in das Zeitalter der Kohle gebracht, vor allem mit Blick auf das Ruhrgebiet. Aber auch in den meisten anderen europäischen Ländern spielte die Kohle eine wichtige Rolle. Die Ausstellung veranschaulicht, in welchen Lebensbereichen die Kohle bedeutend ist. Sie kann nicht nur zur Energiegewinnung genutzt werden, sondern auch für die Herstellung von Medikamenten und Farben wird Kohle verwendet! Dies steht besonders unter dem Begriff der „Entfesselung“, da man diesen Nutzen erst im 18. Jahrhundert erkannt hat und dann die Möglichkeiten der Kohle wortwörtlich „entfesselt“ hat. Die Entdeckung, dass Kohle so vielfältig einsatzbar ist, und die darauffolgende Förderung in viel größerem Maße hat nicht nur die Industrie verändert, sondern auch das Leben der Menschen. Bergbau wurde zu einem enorm wichtigen Wirtschafsfaktor und hat tausende Menschen in Gebiete geleitet, wo Kohle abgebaut wurde.
 
Der Abbau von Kohle hat viele Generationen geprägt. Heute wird bei uns in Deutschland zwar keine Steinkohle mehr abgebaut, aber sie wird importiert und weiterhin verarbeitet. Somit ist die Ausstellung auch durchaus von heutiger Relevanz.
 
Sowohl durch den Vortrag bei uns in der Schule als auch den Besuch der Ausstellung wurde für viele von uns die Bedeutung der Kohle für die Vergangenheit, aber auch für uns heute klarer. Ich denke, man konnte viele neue Informationen mitnehmen und einiges lernen. Die Ausstellung wird noch bis zum 11. November 2018 in der ehemaligen Kokerei auf Zeche Zollverein zu besichtigen sein und ist definitiv einen Besuch wert. Auch die alte Kokerei ist sehr eindrucksvoll und eine passende Kulisse für die Ausstellung.
Theresa Geck, Q2

Englischsprachige Führung bei der Firma Europipe

Im Rahmen der Berufsorientierung an unserer Schule haben am vergangenen Donnerstag (09.02.2017) 21 Schülerinnen und Schüler des bilingualen Zweiges der Jahrgangsstufe 10 mit ihrem Lehrer Alexander Olbrich zum ersten Mal die Gelegenheit gehabt, an einer Betriebsführung in englischer Sprache bei einem großen internationalen Unternehmen teilzunehmen. Als erstes Unternehmen konnte die Firma EUROPIPE mit Sitz in Mülheim hierfür gewonnen werden.
 

Ein Tag im Alfried-Krupp-Schülerlabor

Der Biologie-LK von Herrn Eilken war zwar thematisch mitten in der Ökologie, doch die Termine im Schülerlabor sind schwer zu bekommen. So fuhr der Leistungskurs an einem Dienstag im April nach Bochum, um sich mit gentechnischen Methoden und Anwendungen zu beschäftigen. Das Alfried-Krupp- Schülerlabor ist der Ruhr-Universität angegliedert und bietet ein weites Spektrum an Themen und Projekten für alle Altersstufen.

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Die abenteuerliche Reise zu den Nanos

„Hilfe ich schrumpfe!“
Heureka meine Schrumpfmaschine hat funktioniert!
Endlich bin ich in der winzigen Welt der Nanos und kann meine Forschungen weiterführen! Ihr fragt euch vielleicht, wer ich bin und wo ich bin. Mein Name ist Professor Haumichblau Profiteri und ich habe eine Maschine gebaut, mit der ich in eine Welt reise, die man die Nano-Welt nennt. Ich nehme dich mit auf eine Reise in das Gebiet der kleinsten Teilchen, komm mit!
 

Q2 LK Englisch: London

Zurück in Deutschland freue ich mich, euch von der Kursfahrt unseres Englisch-LKs mit Herrn Laupitz und Frau Evers nach London berichten zu dürfen.
Am Montag vor den Herbstferien trafen wir uns früh morgens an der Haltestelle Kiebitzfeld, um in unseren Bus zu steigen, der uns nach London brachte. Die lange Fahrzeit wurde gefüllt mit Filmen, Spielen und ein wenig Schlaf, der uns nach dem frühen Aufstehen fehlte. Nach einer recht ruhigen Fähren-Fahrt und dem Überwinden des Londoner Innenstadtverkehrs erreichten wir dann Montagnachmittag unser Hotel, welches zentral, aber ruhig gelegen war.
Wir bezogen die Zimmer, die leider verhältnismäßig klein waren, packten unsere Taschen aus und machten uns dann auf den Weg in die nah gelegene Einkaufsstraße, um Geld zu besorgen und Abendessen zu gehen. Dabei trennten wir uns in kleinere Gruppen auf und meine Gruppe kehrte nach langem Suchen nach einem vernünftigen Fish n Chips Restaurant letztendlich doch bei Nandos ein. Ich will an dieser Stelle keine Werbung machen, aber das Essen bei Nandos war wirklich genial. Danach gingen wir zurück zum Hotel und waren nach dem langen Tag froh, ins Bett zu kommen.
Dienstag stand der erste Programmpunkt an, nämlich eine Stadtrundfahrt durch London. Wir fuhren durch die Stadt und sahen aus dem Bus die Sehenswürdigkeiten der Stadt, wie den Picadilly Circus und den Trafalgar Square, die London Bridge und den Tower, das London Eye, den Buckingham Palace, die Downing Street, und fuhren durch den Finanzdistrikt, um letztendlich am Embankment etwa gegenüber dem London Eye auszusteigen. Danach hatten wir Freizeit, um uns in der Stadt umzusehen. Wieder trennte sich der Kurs auf und wir machten uns zuerst auf den Weg zum London Eye, dann zum Picadilly Circus, Trafalgar Square, schlenderten durch China Town und kamen dann am Leicester Square aus. Von dort aus nahmen wir die Underground zum Hyde Park und liefen zuletzt zur Oxford Street. Danach ging es zurück zum Hotel.
Am Mittwoch stand ebenfalls Programm an, denn es ging mit dem Bus zuerst nach Stratford, Shakespeares Geburtsstadt. Dort deckten wir uns mit Büchern ein, teilten uns auf und schauten uns in meiner Gruppe die Stadt an, um zuletzt in die Kirche zu gehen, in der Shakespeare begraben liegt. Danach eilten wir zum Bus zurück, denn es ging direkt weiter nach Oxford. Dort hatten wir zwar ursprünglich vor, uns die Universität anzuschauen, es lief aber doch darauf hinaus, dass wir erschöpft nochmals zu Nandos gingen und danach direkt zurückfuhren.
Am letzten Tag vor Ort, Donnerstag, fuhren wir mit der Underground bis nach Greenwich und wollten von dort aus ein Boot nehmen, welches die Themse nach London hinein fährt und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten vom Wasser aus anfährt. Da dies aber nicht klappte, nahmen wir ein Wassertaxi bis zum London Eye, sahen uns danach in meiner Gruppe den Tower an und aßen Mittag, danach gingen wir zurück zum Hotel und trafen uns danach am Globe, um Abend zu essen und uns danach Richard II anzusehen. Nach dem Stück, welches übrigens aus meiner Sicht großartig gespielt war, verbrachten wir den restlichen Abend in einem Pub und fuhren dann zurück zum Hotel.
Freitag ging es dann leider wieder zurück, aber ich war persönlich auch froh, wieder zuhause zu sein, denn der Standard des Hotels, was das Frühstück und die Sauberkeit angeht, ließ zu wünschen übrig. Trotzdem hatte ich eine tolle Zeit in London und kann die Stadt an sich wärmstens empfehlen.

LK Biologie: Besuch der Universität Bochum am 10.11.2014

Der Besuch an der Universität Bochum stand unter dem Motto ,,genetisch verändertes Essen - Ja oder Nein“. Zuvor bekamen wir einen Besuch von der Uni Bochum wo wir ein Fragebogen ausfüllen sollten. Am 10.11.2014 war es dann so weit. Nach der Anreise mit dem Zug kamen wir an der Universität an und wurden im Schülerlabor empfangen. Das Ziel der Veranstaltung war mehr über das Thema GMT` also sogenanntes ,,Genetically Modified Food“ heraus zu finden. Zudem fand die Ver-anstaltung auf Englisch statt. Zu Beginn wurden wir in die Laborvor-schriften eingeweiht. Danach wurden wir im Labor in Gruppen eingeordnet und auf Tische verteilt.
 
Als erstes lernten wir etwas über die große Bedeutung von gentechnisch verändertem Essen in der heutigen Zeit und diskutierten über ver-schiedene Anwendungsmöglichkeit und deren Vor- und Nachteile. Zudem wurde uns erklärt wie man ein Lebensmittel zum Beispiel resistent gegen Insekten macht.
 
Nach dem theoretischem Teil folgte nun ein praktischer Teil. Wir versuchten nun selbst einmal DNA zu isolieren und wurden dabei in zwei Gruppen eingeteilt. Diese untersuchten genetisch veränderte und genetisch unveränderte DNA- Proben. Nach diesem Vorgang wurden die einzelnen Proben gemischt werden. Da dies eine etwas längere Zeit in Anspruch nahm, wurden wir in die wohlverdiente Pause entlassen und konnten uns in der Mensa der Universität für die zweite Hälfte des Versuches stärken.
 
Nun musste die Probe in ein ,,Bad" mit Wasser gegeben und unter Strom gesetzt werden, damit man später die ,,DNA-Leiter" analysieren konnte. Dieses Verfahren nennt man Gelelektrophorese. Als dies geschehen war, konnten wir uns nun die DNA ansehen und auswerten. Dazu musste das Gel mit der Probe chemisch verändert werden. Danach konnte unter UV- Licht ein Photo gemacht werden, so dass wir dann die einzelnen Bande erkennen konnten. Die dabei entstandenen Werte stimmten mit den Vorgaben überein.
 
Abschließend fanden wir uns noch einmal in unseren Gruppen zusammen und führten eine Gruppendiskussion aus verschiedenen Sichtweisen zum Thema genetisch verändertem Essen. Dabei stellte sich heraus, dass es zum Beispiel für die Verbraucher zwar günstiger ist aber auch gesundheitsgefährdend seien kann. Zudem ist für Bauern der neue Arbeitsstandard teuer und nicht lukrativ.
 
Nach der Diskussion war der Besuch im Labor vorbei und wir gingen mit neuem Wissen zurück in das alltägliche Schulleben.

GK Chemie: Indonesian Batik

Why did we do this project?
The whole term we have been dealing with colours and the chemical background why objects actually appear in a certain colour.
Furthermore, we have learnt something about the synthesis of colours for fabrics. To use this theoretical knowledge in "real life", we were offered the opportunity to get a glimpse into a traditional way of couluring fabrics, the Indonesian Batik.
Mrs Irma Ahmad explained us the several different steps of the Indonesian batic.
First Mrs Ahmad gave a presentation on the four steps of the Indonesian batic.
  1. Step: drawing
    In the first step we started to draw patterns with a pencil on a piece of white cloth.
  1. Step: tjanting

    We applied hot wax on the drawed pencil lines, so that the coulurs would not merge later on. The colours only stick on to the part of the cloth where there is no wax. Itwas really difficult to put the waxont the fabric very precisely, because it was very liquid. The wax applied on the cloth with a special tool called "tjanting", which is also used in Indonesia.

  1. Step: colouring of the patterm

    After some time, when the wax appeared to be dry, we coloured the pattem with a brush in different colours. This was meant to be difficult, caus the colours were highly liquid and so they did not alsways stick into the wax borden. After a while everything was coloured exept the background. Theresfore we put some wax with a brush on the coloured pattem to avoid, that these parts coloured within the next step. When this wax finally was dry, we went on the fourth and as well, last step.

  1. Step: Colouring of batik
    In the last step, we put the unfinished batiks into a colouring bath, to colour the remaining parts of the fabric. When the fabrics were finally dyed, we hung them on the heating to dry them. The remaining wax has to be removed by heat, for example by ironing the fabric.
It was a lot of fun and the results were surprisingly good. Wie understood that doing Indonesian batic is a lot of effort and that the professional batic fabrics should be appreciated a lot.

Folter-Ausstellung

Wir haben uns in unserem Sowi-Kurs mit dem Thema „Folter“ auseinandergesetzt, das sehr vielfältig und immer noch aktuell ist.
Mal taucht es in den Medien auf, in der Geschichte oder auch in Filmen, aber was bedeutet eigentlich „Folter“?
In Gruppenarbeit haben wir uns darüber informiert, welche Definitionen und Methoden es gab und gibt, wie wir z.B. durch unsere Menschenrechte davor geschützt sind und wo man sich heute trotzdem immer noch damit konfrontiert sieht.
Unsere Plakate mit diesen Themen kann man sich im Glaskasten noch bis kurz nach den Osterferien anschauen.
Maya Berndsen
Sowi Zusatzkurs Q2 Frerichs