Chefsachen

Informationen für die Jahrgangsstufe 10 (EF)

(19.05.2020)

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

warum fahren die Schulleiterin, die stellvertretende Schulleiterin und die Oberstufenleiterin schon um 7 Uhr morgens mit einem Wagen voller Dictionairies, Duden und Utensilien durch die Schule?
Sie teilen die Unterlagen für das Abitur aus. Schon eine Woche lang laufen nun die Abiturprüfungen unter Coronabedingungen und bisher (toi, toi, toi) läuft alles reibungslos.

Der 11. Jahrgang hat die ersten Unterrichtsstunden hinter sich und beginnt ab morgen (Mi 20.5.) mit den Klausuren.
Endlich beginnt die Schule wieder zu leben. Es ist wunderbar, nun wieder Stimmen auf dem Hof zu hören. Langsam und mit gebotener Vorsicht holen wir uns ein Stück Normalität zurück.
Wir freuen uns hier schon alle darauf, ab dem 26.5. alle Schüler und Schülerinnen tageweise wieder in der Schule zu sehen. Ich hoffe, dass sich alle auch mit Maske wiedererkennen werden.

Leider bleibt der Kiosk vorerst noch zu und auch auf das warme Essen muss noch verzichtet werden.

Manche werden den Weg zu neuen Räumen finden müssen, denn die ersten Teilumzüge aus dem Hauptgebäude in den Erweiterungsbau der Realschule haben schon stattgefunden. Derzeit unterrichten wir dort schon in drei Räumen und weitere werden folgen.

Der Ausbau der Container und die Fertigstellung der Außenanlagen sind in vollem Gange.
Unser Lüftungsproblem im Nebengebäude wird -laut Zusage der Stadt- in den Sommerferien durch den Einbau von Fensterbrettern in der richtigen Höhe gelöst werden, so dass wir im neuen Schuljahr dort alle Räume nutzen können.

Sie liebe Eltern und ihr liebe Schülerinnen und Schüler werden regelmäßig durch das Klassenleitungsteam und über die Elternvertreter und -vertreterinnen über die weiteren Planung informiert. Die "Updates" können auch hier auf der Homepage nachgelesen werden. So wird der Informationsfaden trotz Corona nicht abreißen.

Bleiben Sie und bleibt ihr alle gesund!

Herzliche Grüße
Angela Huestegge

 

 

(05.05.2020)

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

acht Wochen lang hat uns die Coronakrise schon im Griff, aber jetzt scheint es wieder aufwärts zu gehen.

So erschreckend und verunsichernd der Anfang dieser Seuche auch war, so froh war ich darüber, wie sehr alle mitgemacht haben, diesem Virus keine Chance zu lassen.

Klassenfahrten, Kursfahrten, Wandertage und Feiern mussten ausfallen. Die Mottowoche, Berufsorientierungstage, Mint-Tage und Workshops im Schülerlabor gab es nicht. Stattdessen musste man vernünftig sein, zu Hause bleiben, Abstand halten.

Von außen betrachtet läuft das Schulleben langsam wieder an. Aus der Sicht von innen, kann ich versichern, dass diese Zeit für alle äußerst arbeitsreich war.

Die Lehrinnen und Lehrer des Gymnasiums Broich haben alles getan, möglichst schnell Strukturen zu entwickeln, den Unterrichtsstoff über die Lernplattform Moodle und über Mails zu den Schülerinnen und Schülern zu transportieren. Trotzdem kann das den normalen Unterricht nicht ersetzen.

Die Arbeitsblätter und Unterrichtsmaterialien, die für den Unterricht im Klassenraum ausgelegt waren, funktionieren im Homeschooling-Bereich nicht sehr gut. Wir machen alle gerade die Erfahrung, dass es vermehrt gestaffelte Hilfen, Lösungshinweise und Erweiterungsmöglichkeiten der Aufgabenstellungen geben muss. Erklärungen benötigen nun eine ganz andere Form, da Nachfragen nicht so schnell möglich sind. Danke an alle Lehrerinnen und Lehrer, die so eifrig die Angebote der Online-Fortbildungen und Webinare besucht und vieles sofort in die Tat umgesetzt haben.

 

Für euch liebe Schülerinnen und Schüler wurde das Leben von einem Tag auf den anderen völlig umgekrempelt. Allein zu lernen ist gar nicht so einfach. Moodle und Videokonferenzen sind zwar schöne Möglichkeiten, waren aber bei dem einen oder anderen mit Anfangsschwierigkeiten verbunden.

„Frag doch deinen Lehrer, wenn du etwas nicht verstanden hast.“ ist leicht gesagt, aber wenn ich meine Fragen schriftlich stellen muss, ist die Hemmschwelle höher. Müsste ich die Antwort nicht eigentlich schon lange wissen, wenn ich richtig gelernt hätte? Haben andere auch die gleichen Probleme wie ich? Gibt es noch andere Erklärungen außer der, die meine Lehrerin gerade anbietet? All diese Fragen können im Unterricht schnell geklärt werden, aber aus der Entfernung ist das etwas schwieriger.

Danke, dass ihr euer Bestes gebt, um auch mit Abstand gut zu lernen.

Allein zu lernen ist schwer und fordert viel Selbstdisziplin. Trotz chaten, skypen etc. fehlt der persönliche Austausch mit Freunden und Freundinnen und natürlich fehlt die gemeinsam erlebte Freizeit.

Ich freue mich schon sehr darauf, alle Schülerinnen und Schüler wiederzusehen. Dass sich viele Schülerinnen und Schüler auch wieder auf die Schule freuen, zeigen Briefe und Karten, die an Lehrkräfte geschrieben werden und das tolle Plakat am Eingang, das dem Abiturjahrgang sagt, dass er nicht allein ist, auch wenn es derzeit so aussieht. Alle fiebern mit und drücken die Daumen, dass das Abitur ohne Störungen ablaufen kann und vielleicht am Ende doch noch irgendeine Art von Feierlichkeit möglich sein wird.

Seit letzter Woche besuchen nun wieder die ersten Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs die Schule zum freiwilligen Unterricht. Es sind maximal 10 Schülerinnen und Schüler in einem Raum, jeder wäscht sich nach dem Betreten der Klassenräume gründlich die Hände und alle sitzen mit großem Abstand zueinander.

Ich finde das schon ein wenig gruselig, aber es ist notwendig. Ab dem 12.5. beginnen die Abiturprüfungen. Ich wünsche allen Abiturientinnen und Abiturienten dazu ein gutes Gelingen und viel Erfolg.

Wann weitere Schüler und Schülerinnen die Schule besuchen dürfen, kann ich leider noch nicht sagen. Die Entscheidungen des Kultusministeriums und der Schulträger hängen maßgeblich von den Entwicklungen der Infektionszahlen ab und sind schwer vorherzusagen. Wahrscheinlich erfahren wir am 6.5. dazu mehr.

In unserer Schule hat sich in den letzten Monaten einiges getan. Es stehen nun große "Interimsbauten" auf den Kellerresten des alten, abgerissenen Gebäudes. Der Innenausbau und die Fertigstellung der Außenanlagen wird in den kommenden Wochen erfolgen. In der Schule sieht man einige Lehrerinnen und Lehrer emsig mit Karton hin- und herlaufen, wenn auch immer mit Abstand. Der Umzug aus dem Hauptgebäude in die neuen Gebäude und in den Erweiterungsbau der Realschule musste nun wegen der Verschiebung des Abiturs neu geplant werden und stellt das Kollegium vor große Herausforderungen.

In der kommenden Woche ziehen schon die Kunst- und Musikräume und die Bibliothek um.

Noch ist unklar, ob wir die Klassenräume umgestalten müssen, um unter Beachtung der Hygienevorschriften wieder Unterricht anbieten zu können. Bis zum Ende dieses Schuljahres werden noch viele gute Ideen gebraucht, um unsere Schule wieder zu einem gemeinsamen Lernort zu machen, an dem man gern ist und sich sicher fühlen kann. Das Handeln aller am Schulleben Beteiligter hat mir aber gerade in dieser Krisenzeit gezeigt, dass am Gymnasium Broich alle mit allen Kräften das gleiche Ziel verfolgen und das macht diese Schule für mich zu einer ganz besonderen.

Ich bedanke mich bei allen Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrerinnen und Lehrern für Ihren Durchhaltewillen, ihre konstruktive Unterstützung und ihr Improvisationstalent bei der Bewältigung dieser Krise. Und natürlich auch bei unseren Sekretärinnen und Hausmeistern, die die ganze Zeit über dafür sorgen, dass die Schulorganisation funktioniert.

Herzliche Grüße
Angela Huestegge

Spielen statt Zocken!

Endlich kann unser Projekt "Spielen statt Zocken" starten! Zunächst immer mittwochs in der 2. Pause und freitags in der 1. Pause stehen unsere Sporthelfer bereit und verleihen Spiel- und Sportgeräte, die der Förderverein finanziert hat!
 
Tanja Weymann

Mittagspause: Mensa, Pizza, Döner & Co

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,
 
in den vergangenen Monaten ist es zu einigen Zwischenfällen gekommen, die wir in Zukunft vermeiden möchten. So sind Pizza-Lieferanten nach dem dritten Block bis zum Hauptgebäude vorgefahren, obwohl zu diesem Zeitpunkt der Schulhof noch voller Schülerinnen und Schüler war. Auch ist es häufiger vorgekommen, dass Schüler und Schülerinnen in dieser Phase des allgemeinen Aufbruchs kopflos über den Lehrerparkplatz rannten, um ihre Bestellung entgegen zu nehmen – ohne auf die losfahrenden Autos zu achten. Nicht selten finden sich Pizzakartons inklusive restlichem Inhalt außerdem in den Mülleimern bzw. Altpapiertonnen der Klassen.
 
Um kein generelles Verbot aussprechen zu müssen, aber die Sicherheit auf dem Schulgelände und Sauberkeit in den Schulgebäuden gewährleisten zu können, bitten wir deshalb um die Einhaltung der folgenden Regeln:
 
1. Warmes Mittagessen kann und sollte in der Mensa vorbestellt und eingenommen werden. Der Verzehr selbst mitgebrachter Speisen ist in der Mensa nicht möglich.
 
2. Der Raum für die Übermittagsbetreuung steht allen Schülerinnen und Schülern mit Nachmittagsunterricht in der Mittagspause als Aufenthaltsraum zur Verfügung.
 
3. Das Bestellen von Pizza, Döner u.Ä. sollte nicht zur Regel werden. Sofern Schülerinnen und Schüler in Ausnahmefällen Lieferdienste beauftragen, Speisen zur Schule zu liefern, gelten folgende Regeln, die den Lieferdiensten bei der Bestellung mitzuteilen sind:
 
• Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I dürfen das Schulgelände nicht verlassen, den Lieferdiensten ist ein Befahren des Schulhofes – auch der Feuerwehrzufahrt – und des Lehrerparkplatzes (Privatstraße) nicht gestattet. Das heißt, der Lieferdienst muss im Wendehammer der Ritterstraße halten und die Speisen bis zum Schulhof bringen.
• In beiden Schulgebäuden ist der Verzehr warmer Speisen aus hygienischen Gründen untersagt. Ausnahmen bilden (Unterrichts-) Veranstaltungen unter Aufsicht einer Lehrkraft.
• Pizza-Kartons und Ähnliches dürfen ausschließlich in den großen Müllcontainern gegenüber dem Haupteingang entsorgt werden. Die kleinen Mülleimer in den Klassen oder auf dem Schulhof eignen sich dazu nicht.
 
 
Vielen Dank für Ihr/euer Verständnis
Die Schulleitung

Abi 2019 - Die heiße Phase beginnt!

Wir wünschen euch, liebe Abiletten, viel Erfolg und das nötige Quäntchen Glück für euer Abitur! Zeigt, was ihr könnt!

Bye Bye Broich

Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Eltern und
liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
nach 32 Jahren am Gymnasium Broich verabschiede ich mich herzlich von Ihnen und euch.
Ich durfte hier an unserer Schule eine tolle Berufszeit verbringen, die mich sehr zufrieden und glücklich gemacht hat.
Dafür danke ich allen, die an meinem Schulleben am Gymnasium Broich beteiligt waren.
Ich bedanke mich auch sehr herzlich für die wundervolle Verabschiedung in der Aula und für die vielen schönen Wünsche zu meiner Pensionierung.
Ich wünsche dem Gymnasium Broich und allen am Schulleben Beteiligten für die Zukunft alles Liebe und Gute, viel Erfolg und viel Freude.
 
Ralf Metzing

Wer ist eigentlich die Frau in Frau Lux` Büro???

Auch wenn ich für viele Mitglieder der Schulgemeinschaft am Gymnasium Broich hoffentlich keine völlig Unbekannte mehr bin, gibt es sicherlich noch den einen oder anderen, der sich fragt:  Wer ist eigentlich die Frau in Frau Lux` Büro???
Das bin ich, Tanja Weymann! Seit Beginn des aktuellen Schuljahres unterrichte ich hier am Gymnasium Broich die Fächer Deutsch, Politik und Sozialwissenschaften und bin darüber hinaus die neue stellvertretende Schulleiterin, nachdem sich Frau Lux-Tiemessen in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet hat.
Als gebürtige Emsländerin aus dem schönen kleinen Städtchen Haren (Ems), das einigen vielleicht durch das Ferienzentrum Schloss Dankern ein Begriff ist, zog es mich nach meinem Abitur in die „große weite Welt“, um zu studieren…und so landete ich in Bochum, mitten im Ruhrgebiet! Die offene und herzliche Mentalität der Menschen hier ließ sehr schnell den Gedanken reifen, auch nach dem Studium meinen Lebensmittelpunkt hier zu finden und das Emsland als meine Heimat in guter Erinnerung zu behalten.
 
So trat ich dann am 01. Februar 2003 mein Referendariat an – und zwar am Gymnasium Broich in Mülheim an der Ruhr! Das Rüstzeug für den Werdegang als Lehrerin habe ich also hier erhalten, ebenso wie die Gewissheit, den richtigen Beruf gewählt zu haben. Nach aufregenden, aber schönen zwei Jahren als Referendarin verschlug es mich dann im Sommer 2005 an das Gymnasium in den Filder Benden nach Moers, wo ich den vergangen zwölf Jahren auf unterschiedlichen Ebenen, in verschiedenen Funktionen Berufserfahrung sammeln und viel lernen durfte.
Und jetzt bin ich wieder hier, an der Schule, an der ich ausgebildet wurde und die ich immer in bester Erinnerung behalten habe. Natürlich hat sich trotz Herrn Metzing als konstante Größe vieles verändert: die Räumlichkeiten nach der Renovierung, der Neubau, das Kollegium… Eines ist aber glücklicherweise gleich geblieben: Die herzliche und offene Art, mit der ich damals wie heute von den Sekretärinnen, den Hausmeistern, den Kolleginnen und Kollegen, den Eltern, den Schülerinnen und Schülern und natürlich von Herrn Metzing aufgenommen wurde! Vielen Dank an dieser Stelle! Ich freue mich auf eine vertrauensvolle und gewinnbringende Zusammenarbeit!
 
Tanja Weymann